Software, Leipzig

ZENO FLOW

Ein eigenes System für Menschen, die ihr Geschäft über Beziehungen führen. Mit einer Marketingabteilung, die im Werkzeug selbst steckt.

ZENO FLOW, Ansicht der Startseite
Kunde
ZENO
Branche
Software
Dauer
Laufende Entwicklung
Jahr
2026
Leistungen
Produktkonzept, Datenmodell, Art Direction, Interface Design, Entwicklung, Betrieb
Case Study
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Die meisten Leute, die von Empfehlungen und Beziehungen leben, führen ihr Geschäft in vier Werkzeugen gleichzeitig: eine Tabelle mit Namen, der Handy-Kalender, ein Chatverlauf und ein Notizbuch. Nichts davon weiß etwas vom anderen. Wer sich vor drei Wochen gemeldet hat und seitdem nichts gehört hat, fällt einfach hinten runter.

ZENO FLOW ist unsere Antwort darauf. Kein weiteres CRM für Vertriebsabteilungen, sondern ein Werkzeug für einzelne Menschen und kleine Teams, deren Umsatz an Kontakten hängt und nicht an einem Katalog.

Die Idee dahinter

Der Kern ist eine einzige Frage: Wen muss ich heute anrufen? Der Startbildschirm beantwortet genau die und sonst nichts. Fällige Kontakte, Termine des Tages, Geburtstage in den nächsten Tagen, und rot markiert alles, was überfällig ist. Wer die App öffnet und nichts zu tun hat, sieht eine leere Liste. Das ist Absicht, nicht ein fehlendes Feature.

Dahinter liegt das Radar: sechs Stufen von Erstkontakt bis Abschluss, eine Karte je Mensch, verschiebbar per Zug. Damit sieht man in einem Blick, wo jemand steht und wo es klemmt. Klassische Verkaufssoftware nennt das Pipeline und meint Prognosen. Hier geht es darum, niemanden zu vergessen.

Die Marketingabteilung in der App

Der Teil, auf den wir am meisten stolz sind, ist der, den es bei vergleichbaren Werkzeugen gar nicht gibt. In ZENO FLOW steckt ein vollständiger Seiten-Baukasten, den wir selbst entwickelt haben.

Damit baut man drei Dinge, ohne die App zu verlassen: eine digitale Visitenkarte mit QR-Code und Kontaktformular, Infoseiten für alles, was man sonst zehnmal im Monat per Sprachnachricht erklärt, und echte Landingpages für Aktionen, Angebote und Kampagnen.

Der Editor arbeitet mit Blöcken. Man stapelt sie, verschiebt sie, füllt sie aus, und die Vorschau daneben zeigt jede Änderung sofort, wahlweise als Desktop oder als Handy. Es gibt über zwanzig Blocktypen, von Überschrift und Bild über Preisschild, Häkchenliste und Kundenstimme bis zu Countdown, Gutscheincode und Fragen-und-Antworten-Abschnitt. Dazu sechs Schriftpaarungen und sechs Farbwelten, plus eigene Farben, wenn eine Marke eigene braucht.

Text lässt sich markieren und direkt formatieren, fett, kursiv, größer, farbig, so wie man es aus einem Textprogramm kennt. Wer das nicht will, nimmt eine Startvorlage und tauscht nur die Wörter aus.

Jede fertige Seite bekommt eine eigene Adresse und einen QR-Code. Wer sie aufruft und das Formular ausfüllt, landet nicht in einem fremden Postfach, sondern als Kontakt im Radar. Damit schließt sich der Kreis: Die Seite, die jemanden anzieht, und das System, das sich um ihn kümmert, sind dasselbe Werkzeug.

Frau sitzt mit Laptop auf dem Sofa und telefoniert
Der Arbeitsplatz ist meistens das Sofa, nicht ein Büro.

Was noch dazugehört

Kontakte mit Tags, Filtern und Volltextsuche, Import aus einer bestehenden Tabelle. Ein Kalender, der Termine und Geburtstage zusammen zeigt, weil Geburtstage der ehrlichste Anlass für ein Gespräch sind. Auswertungen zu Umsatz, Herkunft und Verlauf, aber erst dann, wenn genug Daten da sind, um etwas auszusagen. Nachverfolgbare Links, damit man weiß, was tatsächlich geklickt wurde. Und HUB, ein zweiter Bereich für Teams, in dem Inhalte verteilt und Rückfragen gestellt werden.

Die Hilfe liegt in der App selbst, kapitelweise und in normaler Sprache, nicht als PDF im Anhang einer Willkommensmail.

Technik

React und Vite im Browser, Supabase mit Postgres als Datenbank, Zeilenrechte direkt in der Datenbank statt in der Anwendung. Dadurch kann niemand die Daten eines anderen sehen, auch dann nicht, wenn im Browser etwas manipuliert wird. Bilder liegen in eigenem Speicher, Ausgabe über Cloudflare, Server in Europa.

Die Seiten aus dem Baukasten werden nicht als fertiges HTML gespeichert, sondern als Struktur. Das klingt nach einem Detail, ist aber der Grund, warum sich Gestaltung und Inhalt später unabhängig voneinander ändern lassen. Wer in zwei Jahren eine andere Schrift will, bekommt sie auf allen Seiten gleichzeitig, ohne dass jemand hundert Seiten anfassen muss.

Warum das hier steht

ZENO FLOW ist unser eigenes Produkt, nicht ein Kundenauftrag. Es steht hier, weil es zeigt, was wir unter Engineering verstehen: nicht eine Website mit Formular, sondern ein System mit Datenmodell, Rechten, Editor und Betrieb, das täglich benutzt wird und mit dem, was es kann, wachsen muss.

Wer wissen will, wie das im Alltag aussieht, findet die Seite zur App unter zenoflow.app.

Zwei Frauen sitzen lachend am Fenster, ein Laptop auf dem Schoß
Das Geschäft läuft über Gespräche, nicht über Kataloge.
Kanban-Ansicht mit sechs Spalten von Erstkontakt bis Abschluss
Radar. Sechs Stufen, eine Karte je Mensch.
Kontaktliste mit Filtern und Tags
Kontakte mit Tags, Filtern und Volltextsuche.
Startbildschirm der App mit den Aufgaben des Tages
Der Tag beginnt mit einer Liste, nicht mit einem Dashboard.
Zwei Frauen am Tisch, eine zeigt der anderen etwas auf dem Telefon
Empfehlung ist ein Gespräch, kein Werbeplatz.
Übersicht des Marketingbereichs mit Visitenkarte, Infoseiten und Landingpages
Die Marketingabteilung, eingebaut statt dazugekauft.
Editor mit Blockliste links und Live-Vorschau rechts
Der Editor. Links stapeln, rechts sofort sehen.
Person von hinten vor rosafarbener Wand, Hände im Haar
Zuhause dort, wo das Geschäft an Menschen hängt.